Datenbereinigung & Plakatskizze

Square

Tag 3: Datenbereinigung

Obwohl wir unser Thema am Vortag schon eingrenzen konnten, hatten wir immer noch enorm viele Daten. Wir versuchten, alle Parameter in einer Grafik zu visualisieren. Dazu hatten wir die Idee, die Form eines Hauses zu nutzen. Jedoch war die Grafik zu unübersichtlich und funktionierte nicht.

Erste Versuche, alle Achsen in einem Haus darzustellen

Daher mussten wir uns überlegen, wie wir unsere Daten minimieren könnten. Wir sahen zwei mögliche Ansätze:

  • Ganz Europa mit Fokus auf die Schweiz zeigen
  • oder einen Vergleich zwischen der Schweiz, Estland und dem Durchschnitt Europas machen.

Estland war für uns interessant, weil das Verhalten der Eigentumswohnungen dort sehr gegensätzlich zur Schweiz war. Jedoch fanden wir bei diesem Entscheid die Relevanz fragwürdig. Wenn ein unwissender Betrachter unser Plakat anschaut, ist es für ihn unerklärlich, wieso wir gerade Estland gewählt haben.

Wir entschieden uns also, ganz Europa darzustellen. Jedoch unterteilten wir die Vielzahl an Ländern in Gebiete (Norden, Osten, Süden, Westen). Die Daten dazu haben wir neu berechnet und gruppiert. Das war zwar eine sehr aufwändige Arbeit, aber wir waren froh, nun endlich einen konkreten Weg einzuschlagen.

Aufteilung der Daten in vier Gebiete nach der Bereinigung: Norden, Osten, Süden, Westen

Wir dachten, mit diesem Entscheid, würden die Grafiken einfacher und übersichtlicher werden. Zudem hofften wir, gewisse Trends pro Gebiet zu entdecken.

Für die Gestaltung des Plakats wollten wir als Hauptgrafik in der Mitte die Eigentumswohnungen pro Kopf für alle Länder Europas darstellen. Rundherum, als Nebengrafiken, würden wir für die einzelnen Gebiete jeweils eine Zeitspanne (Baujahre der Wohnungen) visualisieren.

Erste Idee für die Anordnung der Grafiken auf dem Plakat

Wir machten uns motiviert an die Ideensammlung für die Darstellung der einzelnen Grafiken. Bei der Zeitspanne waren wir zuerst enttäuscht, dass wir nicht die Daten aller einzelner Jahre hatten, denn so konnten wir die Entwicklung nicht in einer Welleform zeigen. Vielmehr würden Rechtecke entstehen. Dann bemerkten wir aber, dass wir die Blöcke ausnutzen konnten, um eine Skyline zu bauen und so unser Thema gestalterisch umzusetzen.

Überlegungen zur Gestaltung der Zeitspanne und Einfall, die Zeitspanne als Skyline darzustellen.

Wir entwickelten die Skyline weiter und überlegten uns, wie wir alle Wohnungsarten in einer Timeline integrieren konnten. Schnell mussten wir leider feststellen, dass die Zeitspanne in 3D und mit allen Wohnungsarten zu unübersichtlich werden würde. Darum verfolgten wir einen weiteren Ansatz: Die Zeit im Kreis darzustellen.

Versuch, die Entwicklung aller Wohnungsarten in einer Timeline zu vereinen.

Tag 4: Erste Plakatskizze

Wir änderten unseren Plan ein weiteres Mal um. Die Zahlen über die vier gewählten Gebiete waren zu ähnlich, was unserer Grafik interessante Aspekte weggenommen hätte. Darum entschieden wir uns trotzdem, nicht ganz Europa, sondern nur drei Länder darzustellen: die Schweiz, Estland und den europäischen Durchschnitt. Die Relevanz der Wahl von Estland begründen wir trotz der oben erwähnten Argumentierung wie folgt: Wichtig ist die Schweiz und spannend ist es, die Schweiz mit der gegenüberliegenden Extremen sowie mit dem Durchschnitt zu vergleichen. Wegen der Planänderung mussten wir die Zahlen nochmals berechnen, was wiederum zeitaufwändig war.

Dafür kamen wir bei der Idee für das Plakat sehr zügig voran. Als Hauptgrafik wählten wir einen Kreis, anhand welchem die drei Gebiete gut vergleichbar sind. Inhaltich wollten wir in diesem Kreis die Dichte der Eigentumswohnungen (im Verhältnis auf die Landesfläche), die Eigentumswohnungen pro Kopf sowie die Zeitspanne pro Land (Durchschnitt aller Wohnungsarten) darstellen.

Skizze zur Hauptgrafik. Darstellung der Zeitspanne im Kreis.
Idee, die Zeitspanne auf einem Hausdach darzustellen.

Für die Nebengrafiken entschieden wir uns, pro Land eine Pyramide zu machen. Anstatt wie üblich die Männer auf die eine und die Frauen auf die andere Seite zu tun, würden wir mit Einfamilienhäusern und Wohnblöcken arbeiten. So könnte man die Unterschiede zwischen den beiden Wohnungsarten über die Zeitepochen gut erkennen.

Wir gestalteten einen Prototyp des Plakats in Originalgrösse. So konnten wir herausfinden, ob unsere Ideen umsetzbar waren.
Der Prototyp in Originalgrösse und mit echten Zahlen (Zeichnungen sind aber geschätzt).

Da wir nun genau wussten, wie wir das Plakat gestalten würden, besprachen wir die grundsätzlichen Gestaltungsvorgaben:

  • keine Linien, sondern mit Flächen arbeiten
  • keine Abrundungen
  • architektonischer Stil
  • Vielfalt (z.B. Unterschiede der Häuser in der Schweiz und in Estland) aber simpel gehalten und nur wenige Details

Unseren Prozess stellten wir der Klasse vor.